Kalenderblatt für September 2015 zum Herunterladen:

Im Laufe ihrer langjährigen Mitgliedschaft in der Jugendgruppe erlernen die Junghelferinnen und Junghelfer umfangreiche Kenntnisse und Fertigkeiten. Diese werden ihnen zum Beispiel im Rahmen der fachtechnischen Ausbildung unter fachlicher Anleitung von erfahrenen Helferinnen und Helfern vermittelt. In den Dienstplänen der Jugendgruppen stehen nicht nur Ausflüge, Besichtigungen oder Fahrten ins Zeltlager. Die fachtechnische Ausbildung hat mindestens einen genauso großen Stellenwert und steht bei den Mädchen und Jungen sehr hoch im Kurs, um zum Beispiel das Leistungsabzeichen ablegen zu können oder an einem Wettkampf teilzunehmen. Das Wissen, dass sie sich bei dieser Ausbildung erarbeiten, kann sich der Ortsverband zu Nutzen machen – auch schon bevor der Nachwuchs seine Grundausbildungsprüfung abgelegt hat und in eine Einheit wechselt!

Die neue Mitwirkungsrichtlinie hat hierfür den Boden bereitet und ermöglicht nun den Ortsverbänden ihre Junghelferinnen und Junghelfer bei allen Aktivitäten – darunter fallen auch Übungen und Einsätze – aktiv mit einzubeziehen. Selbstverständlich gilt dies nur wenn auch eine entsprechende Aufsicht der Minderjährigen gewährleistet ist. In der THW-Mitwirkungsrichtlinie von November 2014 ist dies wie folgt formuliert:

§ 5 Junghelferinnen und Junghelfer

(2) Der Junghelferin bzw. dem Junghelfer kann die Teilnahme an THW-Aktivitäten außerhalb der Jugendarbeit entsprechend ihrer bzw. seiner körperlichen und geistigen Entwicklung gestattet werden, auch bei Einsätzen, jedoch nicht zur unmittelbaren Hilfeleistung unter einsatzspezifischer Gefährdung. Die Aufsicht muss sichergestellt sein.

Es spricht also nichts dagegen, wenn Jugendliche während eines Einsatz im Hintergrund mitwirken. Sie können zum Beispiel helfen, die Ausstattung bereit zu stellen und die Fahrzeuge zu beladen. Ebenso können sie Transportfahrten begleiten oder sie unterstützen beispielsweise die OV-Küche im Bereich der Verpflegung oder die Erwachsenen in der Verwaltung. Ebenfalls vorstellbar ist, dass die Jugendlichen bei Unwettern oder Hochwasser beim Füllen von Sandsäcken helfen, sofern der Sandsack-Füllplatz nicht in einem Bereich mit Überflutungsgefahr ist. Bei allen Aktivitäten muss sichergestellt sein, dass keine direkten Gefahren bestehen, dass die Jugendlichen durch die Aufgaben nicht überfordert werden und die Arbeiten die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen nicht übersteigt (z.B. Heben, Tragen und Bewegen schwerer Lasten). Die Aufsicht durch einen Jugendbetreuer oder eine Jugendbetreuerin muss gewährleistet sein.

Für Jugendliche ab Vollendung des 16. Lebensjahres wurde in THWin zusätzlich der Status „JHe+“ geschaffen. Nach diesem Statuswechsel können sie in den Dienstbetrieb der erwachsenen Helferinnen und Helfer aufgenommen werden, um schrittweise an die Einsatzbefähigung herangeführt zu werden. Ein entsprechendes Formular, das von Erziehungsberechtigten und Jugendlichen unterschrieben werden muss, ist in THWin automatisch verfügbar, sobald die oder der Jugendliche das 16. Lebensjahr vollendet hat. Nach einem Wechsel in den Status „JHe+“ gelten für sie mit Einschränkungen die Regelungen wie für erwachsene Helferinnen und Helfer.

Diese neue Regelung ermöglicht eine frühere Integration in den aktiven THW-Dienst und erleichtert damit den Übergang von Junghelferinnen und Junghelfern in den Status „Helferin“ beziehungsweise „Helfer“. Jugendliche können dadurch bereits ab dem 16. Lebensjahr die Grundausbildungsprüfung und gegebenenfalls eine weitergehende Fachausbildung absolvieren, zudem können sie in einer (Teil-) Einheit positioniert werden. Weiterhin zu beachten sind allerdings Sicherheitsvorschriften und das Verbot der Teilnahme an unmittelbaren Hilfeleistungen unter einsatzspezifischer Gefährdung. Die Junghelferinnen und Junghelfer können sich mit dieser Regelung auch nur für Teile des THW-Dienstes (Grundausbildung) entscheiden. Ein gleichzeitiger Verbleib in der Jugendgruppe ist natürlich in jedem Fall möglich.

Teilnahme an allen Dienstarten

Die Fähigkeiten des Nachwuchses optimal nutzen!

  • bindet Jugendliche bei allen Diensten des Ortsverbandes ein,
  • zeigt, dass ihr auf die Kenntnisse und Fertigkeiten der Mädchen und Jungen baut,
  • gebt den Junghelferinnen und Junghelfern verantwortungsvolle Aufgaben bei Übungen und Einsätzen,
  • nutzt die Möglichkeiten des Status „JHe+“, um 16-Jährige frühzeitig in den Dienstbetrieb zu integrieren.

Die THW-Mitwirkungsrichtlinie eröffnet dafür viele Möglichkeiten.

Teilnahme an allen Dienstarten

Im Laufe ihrer langjährigen Mitgliedschaft in der Jugendgruppe erlernen die Junghelferinnen und Junghelfer umfangreiche Kenntnisse und Fertigkeiten. Diese werden ihnen zum Beispiel im Rahmen der fachtechnischen Ausbildung unter fachlicher Anleitung von erfahrenen Helferinnen und Helfern vermittelt. In den Dienstplänen der Jugendgruppen stehen nicht nur Ausflüge, Besichtigungen oder Fahrten ins Zeltlager. Die fachtechnische Ausbildung hat mindestens einen genauso großen Stellenwert und steht bei den Mädchen und Jungen sehr hoch im Kurs, um zum Beispiel das Leistungsabzeichen ablegen zu können oder an einem Wettkampf teilzunehmen. Das Wissen, dass sie sich bei dieser Ausbildung erarbeiten, kann sich der Ortsverband zu Nutzen machen – auch schon bevor der Nachwuchs seine Grundausbildungsprüfung abgelegt hat und in eine Einheit wechselt!

Die neue Mitwirkungsrichtlinie hat hierfür den Boden bereitet und ermöglicht nun den Ortsverbänden ihre Junghelferinnen und Junghelfer bei allen Aktivitäten – darunter fallen auch Übungen und Einsätze – aktiv mit einzubeziehen. Selbstverständlich gilt dies nur wenn auch eine entsprechende Aufsicht der Minderjährigen gewährleistet ist. In der THW-Mitwirkungsrichtlinie von November 2014 ist dies wie folgt formuliert:

§ 5 Junghelferinnen und Junghelfer

(2) Der Junghelferin bzw. dem Junghelfer kann die Teilnahme an THW-Aktivitäten außerhalb der Jugendarbeit entsprechend ihrer bzw. seiner körperlichen und geistigen Entwicklung gestattet werden, auch bei Einsätzen, jedoch nicht zur unmittelbaren Hilfeleistung unter einsatzspezifischer Gefährdung. Die Aufsicht muss sichergestellt sein.

Es spricht also nichts dagegen, wenn Jugendliche während eines Einsatz im Hintergrund mitwirken. Sie können zum Beispiel helfen, die Ausstattung bereit zu stellen und die Fahrzeuge zu beladen. Ebenso können sie Transportfahrten begleiten oder sie unterstützen beispielsweise die OV-Küche im Bereich der Verpflegung oder die Erwachsenen in der Verwaltung. Ebenfalls vorstellbar ist, dass die Jugendlichen bei Unwettern oder Hochwasser beim Füllen von Sandsäcken helfen, sofern der Sandsack-Füllplatz nicht in einem Bereich mit Überflutungsgefahr ist. Bei allen Aktivitäten muss sichergestellt sein, dass keine direkten Gefahren bestehen, dass die Jugendlichen durch die Aufgaben nicht überfordert werden und die Arbeiten die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen nicht übersteigt (z.B. Heben, Tragen und Bewegen schwerer Lasten). Die Aufsicht durch einen Jugendbetreuer oder eine Jugendbetreuerin muss gewährleistet sein.

Für Jugendliche ab Vollendung des 16. Lebensjahres wurde in THWin zusätzlich der Status „JHe+“ geschaffen. Nach diesem Statuswechsel können sie in den Dienstbetrieb der erwachsenen Helferinnen und Helfer aufgenommen werden, um schrittweise an die Einsatzbefähigung herangeführt zu werden. Ein entsprechendes Formular, das von Erziehungsberechtigten und Jugendlichen unterschrieben werden muss, ist in THWin automatisch verfügbar, sobald die oder der Jugendliche das 16. Lebensjahr vollendet hat. Nach einem Wechsel in den Status „JHe+“ gelten für sie mit Einschränkungen die Regelungen wie für erwachsene Helferinnen und Helfer.

Diese neue Regelung ermöglicht eine frühere Integration in den aktiven THW-Dienst und erleichtert damit den Übergang von Junghelferinnen und Junghelfern in den Status „Helferin“ beziehungsweise „Helfer“. Jugendliche können dadurch bereits ab dem 16. Lebensjahr die Grundausbildungsprüfung und gegebenenfalls eine weitergehende Fachausbildung absolvieren, zudem können sie in einer (Teil-) Einheit positioniert werden. Weiterhin zu beachten sind allerdings Sicherheitsvorschriften und das Verbot der Teilnahme an unmittelbaren Hilfeleistungen unter einsatzspezifischer Gefährdung. Die Junghelferinnen und Junghelfer können sich mit dieser Regelung auch nur für Teile des THW-Dienstes (Grundausbildung) entscheiden. Ein gleichzeitiger Verbleib in der Jugendgruppe ist natürlich in jedem Fall möglich.

Teilnahme an allen Dienstarten

Die Fähigkeiten des Nachwuchses optimal nutzen!

  • bindet Jugendliche bei allen Diensten des Ortsverbandes ein,
  • zeigt, dass ihr auf die Kenntnisse und Fertigkeiten der Mädchen und Jungen baut,
  • gebt den Junghelferinnen und Junghelfern verantwortungsvolle Aufgaben bei Übungen und Einsätzen,
  • nutzt die Möglichkeiten des Status „JHe+“, um 16-Jährige frühzeitig in den Dienstbetrieb zu integrieren.

Die THW-Mitwirkungsrichtlinie eröffnet dafür viele Möglichkeiten.