Kalenderblatt für Juni 2015 zum Herunterladen:

Viele Ortsverbände stehen vor der Herausforderung, das Interesse und die Bindung der eigenen Jugendlichen an den Ortsverband langfristig zu sichern. Mit dem Übertritt in den aktiven Dienst verändern sich die Rahmenbedingungen für die Jugendlichen und sie befinden sich in einem neuen Abschnitt ihres THW-Ehrenamtes. Die Neuausrichtung - und die damit verbundenen Herausforderungen und Erwartungen - kann eine große Hürde für den Übergang zum aktiven Dienst darstellen, sofern sich die Jugendlichen überfordert und allein gelassen fühlen.

Eine Ansprechpartnerin oder auch ein Mentor kann als Patin oder Pate bei der Eingewöhnung die Jugendlichen begleiten und anleiten. Der Vorteil bei einer Patenschaft für die Jugendlichen ist, dass sie über eine Patin oder einen Paten einen leichteren Zugang zu den anderen aktiven Helferinnen und Helfern in den Einheiten bekommen. Die Patinnen und Paten fungieren als eine Art „Türöffner“ und können die Jugendlichen so mit den Aktiven vernetzen und bekannt machen. Hieraus ergeben sich neue Kontakte und auch Kameradschaften für die Jugendlichen. Über die Patin oder den Paten machen sich die Jugendlichen auch mit den Aufgaben und Abläufen von bereits aktiven Helferinnen und Helfer und ihren Diensten vertraut.

Eine Möglichkeit, Interessierte für eine Patenschaft zu ermitteln und zu gewinnen, wäre zum Beispiel einen gezielten Aufruf unter den Helferinnen und Helfern im Ortverband zu platzieren. Dabei ist es wichtig, dass den Helferinnen und Helfern die Aufgaben und die Rolle einer Patenschaft ausführlich erklärt werden. Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass es je nach Funktion der Helferin oder des Helfers im Ortsverband auch zu einer Mehrbelastung für sie oder ihn kommen könnte. Die Patenrolle und die damit einhergehende Verantwortung für Jugendliche muss angenommen und auch verstanden werden.

Ein regelmäßiger und intensiver Austausch zwischen den Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern, den Ausbilderinnen und Ausbildern und den Patinnen und Paten über die Entwicklungen der Jugendlichen ist notwendig, um gezielt auf Bedarfe und Entwicklungen reagieren zu können. Bei einer Patenschaft für Jugendliche geht es darum, den Übergang von der Jugendgruppe hin in den aktiven Dienst gemeinsam zu gestalten und somit auch eine leichtere Integration für die Jugendlichen zu ermöglichen. Eine Patenschaft bietet ebenfalls die Möglichkeit die vielseitigen Gründe (erste Liebe, Schulabschluss, Ausbildungsbeginn, Führerscheinprüfung) einer abnehmenden Präsenz der Jugendlichen im Ortsverband näher zu analysieren und den Helferinnen und Helfern im Ortsverband zu vermitteln. Die vertrauensvolle Anbindung an den Paten kann somit auch den Wiedereinstieg/Wiederkehr der Jugendlichen in den Ortsverband deutlich erleichtern und dabei helfen.

Ein gut gestalteter und ansprechender Patenpass kann als unterstützendes Instrument in diesem Rahmen genutzt werden. Beispielsweise kann er einmal für die Helferin oder den Helfer und auch für den jeweiligen Jugendlichen ausgestellt wird. Auf dem Patenpass der Junghelferinnen oder der Junghelfer finden sich beispielsweise grobe persönliche Informationen über die Helferinnen oder Helfer, die für sie als Patin oder Pate zur Verfügung stehen. Die Informationen beinhalten (Name, Geburtsdatum, Kontaktmöglichkeiten), wichtige Termine der Aktiven (z.B. Helferfest) aber auch Eckdaten zur persönlichen THW-Laufbahn. Um der Patenschaft auch eine persönlichere Note zu geben, kann man zum Beispiel auch „schön, dass du dabei bleibst“ auf dem Patenpass drucken und diesen dann den Jugendlichen aushändigen.

Auf dem Patenpass für die Aktiven könnte man beispielsweise als Wertschätzung „Du bist Pate – Danke“ schreiben. Der Patenpass für die Helferinnen und Helfer beinhaltet ebenfalls die groben persönlichen Informationen des/der Jugendlichen. Es sollte auch unbedingt ein Hinweis zur Nutzung bestimmter Geräte (Teilnahme an Aktionen) darauf stehen, die die Jugendlichen erst ab 16 Jahren unter besonderer Aufsicht ausüben können und welche Geräte/Aktionen erst ab 18 Jahren erlaubt sind. Ein weiterer Hinweis zum geltenden Jugendschutzgesetz ist sicherlich auch für die Aktiven hilfreich. Natürlich sollten sich auch die wichtigsten Jugendtermine im Pass für die Patinnen und Paten finden (z.B. Weihnachtsfeier).

Auf beiden Varianten des Patenpasses sollten sich für Rückfragen oder Absprachen die Kontaktinformationen der Jugendbetreuerin oder des Jugendbetreuers finden.

Es bestehen bereits unterschiedliche Modelle für Patenschaften und sie sind den jeweiligen Rahmenbedingungen der Ortverbände angepasst. In einem Punkt sind sie sich aber alle einig, nämlich dass eine Patenschaft für Jugendliche auf der Freiwilligkeit und dem Interesse der ausgewählten Helferinnen und Helfer beruht muss, um nachhaltig Erfolg zu haben.

Begleitung in den aktiven Dienst!

  • ihr möchtet eine beständige Bindung der Jugendlichen an euren Ortsverband,
  • ihr möchtet den Übergang von der Jugendgruppe in den aktiven Dienst für eure Jugendlichen erleichtern,
  • ihr habt Helferinnen und Helfer, die begleitend eure Jugendlichen unterstützen möchten,
  • dann ist ein gut vernetztes Patensystem die richtige Wahl.

Sprecht mit euren Helferinnen und Helfern darüber, ob sie sich für eine Patenschaft für eure Jugendlichen zur Verfügung stellen.

Patenschaften

Viele Ortsverbände stehen vor der Herausforderung, das Interesse und die Bindung der eigenen Jugendlichen an den Ortsverband langfristig zu sichern. Mit dem Übertritt in den aktiven Dienst verändern sich die Rahmenbedingungen für die Jugendlichen und sie befinden sich in einem neuen Abschnitt ihres THW-Ehrenamtes. Die Neuausrichtung - und die damit verbundenen Herausforderungen und Erwartungen - kann eine große Hürde für den Übergang zum aktiven Dienst darstellen, sofern sich die Jugendlichen überfordert und allein gelassen fühlen.

Eine Ansprechpartnerin oder auch ein Mentor kann als Patin oder Pate bei der Eingewöhnung die Jugendlichen begleiten und anleiten. Der Vorteil bei einer Patenschaft für die Jugendlichen ist, dass sie über eine Patin oder einen Paten einen leichteren Zugang zu den anderen aktiven Helferinnen und Helfern in den Einheiten bekommen. Die Patinnen und Paten fungieren als eine Art „Türöffner“ und können die Jugendlichen so mit den Aktiven vernetzen und bekannt machen. Hieraus ergeben sich neue Kontakte und auch Kameradschaften für die Jugendlichen. Über die Patin oder den Paten machen sich die Jugendlichen auch mit den Aufgaben und Abläufen von bereits aktiven Helferinnen und Helfer und ihren Diensten vertraut.

Eine Möglichkeit, Interessierte für eine Patenschaft zu ermitteln und zu gewinnen, wäre zum Beispiel einen gezielten Aufruf unter den Helferinnen und Helfern im Ortverband zu platzieren. Dabei ist es wichtig, dass den Helferinnen und Helfern die Aufgaben und die Rolle einer Patenschaft ausführlich erklärt werden. Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass es je nach Funktion der Helferin oder des Helfers im Ortsverband auch zu einer Mehrbelastung für sie oder ihn kommen könnte. Die Patenrolle und die damit einhergehende Verantwortung für Jugendliche muss angenommen und auch verstanden werden.

Ein regelmäßiger und intensiver Austausch zwischen den Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern, den Ausbilderinnen und Ausbildern und den Patinnen und Paten über die Entwicklungen der Jugendlichen ist notwendig, um gezielt auf Bedarfe und Entwicklungen reagieren zu können. Bei einer Patenschaft für Jugendliche geht es darum, den Übergang von der Jugendgruppe hin in den aktiven Dienst gemeinsam zu gestalten und somit auch eine leichtere Integration für die Jugendlichen zu ermöglichen. Eine Patenschaft bietet ebenfalls die Möglichkeit die vielseitigen Gründe (erste Liebe, Schulabschluss, Ausbildungsbeginn, Führerscheinprüfung) einer abnehmenden Präsenz der Jugendlichen im Ortsverband näher zu analysieren und den Helferinnen und Helfern im Ortsverband zu vermitteln. Die vertrauensvolle Anbindung an den Paten kann somit auch den Wiedereinstieg/Wiederkehr der Jugendlichen in den Ortsverband deutlich erleichtern und dabei helfen.

Ein gut gestalteter und ansprechender Patenpass kann als unterstützendes Instrument in diesem Rahmen genutzt werden. Beispielsweise kann er einmal für die Helferin oder den Helfer und auch für den jeweiligen Jugendlichen ausgestellt wird. Auf dem Patenpass der Junghelferinnen oder der Junghelfer finden sich beispielsweise grobe persönliche Informationen über die Helferinnen oder Helfer, die für sie als Patin oder Pate zur Verfügung stehen. Die Informationen beinhalten (Name, Geburtsdatum, Kontaktmöglichkeiten), wichtige Termine der Aktiven (z.B. Helferfest) aber auch Eckdaten zur persönlichen THW-Laufbahn. Um der Patenschaft auch eine persönlichere Note zu geben, kann man zum Beispiel auch „schön, dass du dabei bleibst“ auf dem Patenpass drucken und diesen dann den Jugendlichen aushändigen.

Auf dem Patenpass für die Aktiven könnte man beispielsweise als Wertschätzung „Du bist Pate – Danke“ schreiben. Der Patenpass für die Helferinnen und Helfer beinhaltet ebenfalls die groben persönlichen Informationen des/der Jugendlichen. Es sollte auch unbedingt ein Hinweis zur Nutzung bestimmter Geräte (Teilnahme an Aktionen) darauf stehen, die die Jugendlichen erst ab 16 Jahren unter besonderer Aufsicht ausüben können und welche Geräte/Aktionen erst ab 18 Jahren erlaubt sind. Ein weiterer Hinweis zum geltenden Jugendschutzgesetz ist sicherlich auch für die Aktiven hilfreich. Natürlich sollten sich auch die wichtigsten Jugendtermine im Pass für die Patinnen und Paten finden (z.B. Weihnachtsfeier).

Auf beiden Varianten des Patenpasses sollten sich für Rückfragen oder Absprachen die Kontaktinformationen der Jugendbetreuerin oder des Jugendbetreuers finden.

Es bestehen bereits unterschiedliche Modelle für Patenschaften und sie sind den jeweiligen Rahmenbedingungen der Ortverbände angepasst. In einem Punkt sind sie sich aber alle einig, nämlich dass eine Patenschaft für Jugendliche auf der Freiwilligkeit und dem Interesse der ausgewählten Helferinnen und Helfer beruht muss, um nachhaltig Erfolg zu haben.

Begleitung in den aktiven Dienst!

  • ihr möchtet eine beständige Bindung der Jugendlichen an euren Ortsverband,
  • ihr möchtet den Übergang von der Jugendgruppe in den aktiven Dienst für eure Jugendlichen erleichtern,
  • ihr habt Helferinnen und Helfer, die begleitend eure Jugendlichen unterstützen möchten,
  • dann ist ein gut vernetztes Patensystem die richtige Wahl.

Sprecht mit euren Helferinnen und Helfern darüber, ob sie sich für eine Patenschaft für eure Jugendlichen zur Verfügung stellen.

Ich bleib dabei: Im Juli 2015 erwartet euch das nächste Kalenderblatt mit einer weiteren Idee!