Der Bundesjugendausschuss 2019

Vom 8. bis zum 10. November 2019 fand der 32. Bundesjugendausschuss der THW-Jugend in Köln statt. Zukunftsweisend war die einstimmige Annahme der Richtlinie „Leistungsabzeichen“ durch die Delegierten, die nun umgesetzt werden kann.

106 Teilnehmende, davon 77 Delegierte, waren zum diesjährigen Bundesjugendausschuss angereist. Auch Vertreter der Bundesanstalt THW, der THW-Bundesvereinigung und des Innenministeriums waren der Einladung gefolgt.

Ingo Henke stellte Markus Ratschinski vor, der sei Anfang 2019 Geschäftsführer der THW-Jugend ist. Weitere wichtige Programmpunkte waren die Auswertung des Bundesjugendlagers 2019, der Bericht der Kassenprüfer, die Entlastung des Bundesjugendvorstandes durch die Delegierten und die Nachwahl von Delegierten zum Deutschen Jugendherbergswerk (DJH). Michael Philipp aus Nordrhein-Westfalen wird diesen Posten in Zukunft besetzen, als Vertreter stehen John Denker aus Hessen und Konrad Neumann aus Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.

In Workshops war die Kreativität der Teilnehmenden gefragt: Zu den Themen „Nachwuchsgewinnung im Ehrenamt“, „Kommunikationskonzept“ und „Gestaltung von Ausschüssen“ erarbeiteten sie neue Ideen und Vorschläge. Zuvor bekamen sie Input von Dr. Wibke Riekmann mit einem Vortrag zum Thema „Ehrenamtliche für Ämter gewinnen“.

Mark Phillip Becker aus der Landesjugend Bremen, Niedersachen erhielt breite Zustimmung für seinen Antrag, ein Plakat mit Hinweis auf die „Nummer gegen Kummer“ gut sichtbar für Kinder und Jugendliche aufzuhängen. Ein zweiter Antrag, ein maximales Durchschnittsalter von 27 Jahren für die Delegationen aller Landesjugenden festzulegen, wurde abgelehnt.

Abschließend verabschiedete sich Albrecht Broemme mit herzlichen Worten von der THW-Jugend. Er geht Ende des Jahres nach 13 Jahren als THW-Präsident in den Ruhestand.

Der Bundesjugendausschuss ist das höchste Gremium der THW-Jugend. Mitglieder ab 14 Jahren (empfohlener Richtwert) können im Landesjugendausschuss als Delegierte gewählt werden.