Jugendaustausch zwischen Eis und Feuer

Zur Vorbereitung der Jugendbegegnungen im Sommer 2017 trafen sich Mitte März an einem Wochenende auf Einladung des Team International zwölf Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer aus Island und Deutschland in Gelsenkirchen. Gemeinsam mit den deutschen Gastgebern besuchte die Delegation von ICE-SAR am Freitag die THW-Leitung und die Bundesgeschäftsstelle der THW-Jugend in Bonn. Hier informierten sich die Gäste von der isländischen Katastrophenschutzorganisation über die Strukturen von THW-Jugend und THW. Florian Weber, Mitarbeiter im Auslandsreferat, informierte die Besucher in der Einsatzzentrale über die laufenden Aktivitäten des THW im Ausland. Anschließend besichtigte die Gruppe in der Eifel den ehemaligen Regierungsbunker des Landes Nordrhein-Westfalen aus der Zeit des Kalten Krieges, um einen Einblick in die deutsche Geschichte zu bekommen.

Den Samstag nutzten die Partner um das gemeinsame Programm für zukünftige Jugendbegegnungen detailliert zu gestalten und sich über die geplanten Aktivitäten auszutauschen. Darunter fielen auch Reisetipps der isländischen Jugendbetreuer, beispielsweise Schlafmasken mit zu bringen, da die Sonne in den Sommermonaten von Mitte Mai bis Mitte Juli nie ganz untergeht. Die Programme wurden danach in der großen Runde analysiert und besprochen. Mitglieder des Team International gaben Hinweise zum Ablauf von Jugendbegegnungen und Änderungen in den Förderregelungen. Am Nachmittag besuchten die Teilnehmenden das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen. Dort lernten die Gäste die Industriekultur im Ruhrgebiet kennen.

Am Wochenende im Schulungszentrum SchulZe der THW-Jugend Nordrhein-Westfalen in Gelsenkirchen nahmen Mitglieder der Ortsjugenden Bad Kreuznach, Bocholt und Hauenstein mit ihren drei Partnergruppen Hveragerði, Reykjavik, Reykjanesbær teil. Alle freuen sich auf spannende Jugendbegegnungen im Sommer 2017 in Island. Mit ICE-SAR bestehen regelmäßige Kontakte seit dem Jahr 2011.