Besuch aus Berlin zum Abschluss der Jugendakademie 2011

Auf einer Reise in ein fremdes Land passieren häufig unerwartete Dinge. Erst recht dann, wenn eine große THW-Jugendgruppe in einen entfernten Staat reist. Diese Erfahrung machten die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die seit Samstag, 16. April 2011, die Jugendakademie 2011 von THW-Jugend und THW-Bundesschule in Neuhausen besuchen. Eine Woche lang lernen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Seminaren und Workshops sowie bei der Reise in ein fiktives Land sich auf andere Kulturen einzustellen und sich selbst zu organisieren.

Zu Beginn machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gedanken, auf welche Situationen sie sich im Ausland einstellen müssen: Gibt es sauberes Trinkwasser? Wo können wir schlafen? Auf welchen Kulturkreis müssen wir uns einstellen? Nachdem die wichtigsten Fragen geklärt waren, brach das 40-köpfige Team mit gepackten Koffern zur ersten gemeinsamen "Auslandsreise" auf. Ihr Auftrag war es, in einem erdbebengefährdeten Land Kontakte zu knüpfen und die THW-Jugend sowie das THW vorzustellen.

Schon am Flughafen galt es erste Probleme zu meistern, denn auch in der Übung blieben die Jugendlichen nicht vor alltäglichen Problemen verschont, mit denen die THW-Einsatzkräfte in der Realität zu kämpfen haben. Im fiktiven Gastland wurde das Team schließlich auf einem Flughafen mit orientalischem Flair empfangen und musste sich den langwierigen Einreise-Formalitäten stellen. In der Fremden fand die Kommunikation nur noch auf Englisch oder mit Händen und Füßen statt. Für viele Team-Mitglieder eine neue Erfahrung. "Ich hätte nicht gedacht, dass es mit dem Englisch so gut klappen würden", schilderte später ein Teilnehmer seine Erfahrungen.

Nach der erfolgreichen Einreise wartete die nächste Aufgabe für das THW-Team. Zwar sorgte die Botschaft für Unterkunft und Verpflegung, jedoch waren die Zelte noch nicht aufgestellt und das Essen noch nicht zubereitet. Auch das Holz für das Lagerfeuer suchten sich die Jugendlichen selbst zusammen.

Am folgenden Morgen führte die "lokale" Zivilschutzeinheit auf einem Trümmergelände eine Ausbildung durch bei der den Gästen die Ortungsausstattung vorgestellt wurde. Dem Präsidenten der Zivilschutzbehörde - gespielt von Stephan Mayer, Präsident der THW-Bundesvereinigung - stellten die jungen Helferinnen und Helfer außerdem in einer Präsentation die Struktur und Arbeitsweisen von THW-Jugend und Bundesanstalt THW vor.

Die Seminare in den folgenden Tage greifen die Erfahrungen der Reise auf. In "Konflikt- und Stressmanagement", "Spielregeln spielen", "Erlebnispädagogik" und "Interkulturelle Kommunikation" vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die verschiedenen Aspekte.

Bei seinem Besuch bei der Jugendakademie betonte Präsident Mayer, wie wichtig im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit die Förderung der Jugendarbeit sei. Deshalb unterstützen THW-Bundesvereinigung und THW-Stiftung die Durchführung der Jugendakademie auch finanziell.

Mit vielen Gästen feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Gründonnerstag den Abschluss der dritten Jugendakademie von THW-Bundesschule und THW-Jugend. In mehreren kurzen Präsentationen gaben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 21 Jahren einen Einblick in das, was sie in sieben Tagen in der THW-Bundesschule in Neuhausen erlebten. Begonnen hatte die Woche mit einer Übung, bei der eine Auslandsreise simuliert wurde. In den folgenden Tagen wurden die Erfahrungen aus der "Reise" in Seminaren vertieft. Eine Nachtwanderung, der Besuch beim Tunnelrettungszug in Stuttgart und Workshops rundeten das Programm der Jugendakademie 2011 ab.

Neben Bundesjugendleiter Michael Becker und THW-Vizepräsident Rainer Schwierczinski nahm auch Norbert Seitz, im Bundesministerium des Innern in Berlin für das THW zuständiger Abteilungsleiter, an der Abschlussveranstaltung der Jugendakademie teil. Seitz lobte die Jugendlichen für ihren ehrenamtlichen Einsatz im THW und in der THW-Jugend. Im persönlichen Gespräch erzählten die Jugendlichen dem Abteilungsleiter von ihren Gründen, sich in der Jugendarbeit im Bevölkerungsschutz zu engagieren.

Im Laufe der Lehrgangswoche vertieften die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Seminaren "Konflikt- und Stressmanagement", "Spielregeln spielen", "Erlebnispädagogik" und "Interkulturelle Kommunikation" die Erfahrungen, die sie bei der zweitägigen "Reise" zu Beginn der Jugendakademie gemacht hatten. In vielen praktischen Übungen und in verschiedenen Gruppenarbeiten setzten sie sich intensiv mit den Themen auseinander.

An den Nachmittagen hatten die Jugendlichen die Auswahl zwischen verschiedenen Workshops. Eine Gruppe erkundete Neuhausen und Umgebung beim Geocaching - das ist eine moderne Art der Schatzsuche mit GPS-Geräten. Unterdessen errichtete eine andere Gruppe aus Bauteilen des Einsatzgerüstsystems (EGS) eine Brücke, Dreiböcke und Wandabstützungen. Am Mittwoch stand die Besichtigung eines Tunnelrettungszuges auf dem Programm. Der Zug kommt bei Unglücken auf der ICE-Strecke zwischen Stuttgart und Mannheim zum Einsatz. Sollte in einem der vielen Tunnel auf diesem Gleisabschnitt einer der Schnellzüge einen Unfall haben, würde der feuerrote Zug vom Rangierbahnhof in Stuttgart-Kornwestheim mit Einsatzkräften und Spezialgerät zur Unglücksstelle ausrücken.

Im Jahr 2012 geht die Jugendakademie in die vierte Runde.

Mit vielen Gästen feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Gründonnerstag den Abschluss der dritten Jugendakademie von THW-Bundesschule und THW-Jugend. In mehreren kurzen Präsentationen gaben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 21 Jahren einen Einblick in das, was sie in sieben Tagen in der THW-Bundesschule in Neuhausen erlebten. Begonnen hatte die Woche mit einer Übung, bei der eine Auslandsreise simuliert wurde. In den folgenden Tagen wurden die Erfahrungen aus der "Reise" in Seminaren vertieft. Eine Nachtwanderung, der Besuch beim Tunnelrettungszug in Stuttgart und Workshops rundeten das Programm der Jugendakademie 2011 ab.

Neben Bundesjugendleiter Michael Becker und THW-Vizepräsident Rainer Schwierczinski nahm auch Norbert Seitz, im Bundesministerium des Innern in Berlin für das THW zuständiger Abteilungsleiter, an der Abschlussveranstaltung der Jugendakademie teil. Seitz lobte die Jugendlichen für ihren ehrenamtlichen Einsatz im THW und in der THW-Jugend. Im persönlichen Gespräch erzählten die Jugendlichen dem Abteilungsleiter von ihren Gründen, sich in der Jugendarbeit im Bevölkerungsschutz zu engagieren.

Im Laufe der Lehrgangswoche vertieften die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Seminaren "Konflikt- und Stressmanagement", "Spielregeln spielen", "Erlebnispädagogik" und "Interkulturelle Kommunikation" die Erfahrungen, die sie bei der zweitägigen "Reise" zu Beginn der Jugendakademie gemacht hatten. In vielen praktischen Übungen und in verschiedenen Gruppenarbeiten setzten sie sich intensiv mit den Themen auseinander.

An den Nachmittagen hatten die Jugendlichen die Auswahl zwischen verschiedenen Workshops. Eine Gruppe erkundete Neuhausen und Umgebung beim Geocaching - das ist eine moderne Art der Schatzsuche mit GPS-Geräten. Unterdessen errichtete eine andere Gruppe aus Bauteilen des Einsatzgerüstsystems (EGS) eine Brücke, Dreiböcke und Wandabstützungen. Am Mittwoch stand die Besichtigung eines Tunnelrettungszuges auf dem Programm. Der Zug kommt bei Unglücken auf der ICE-Strecke zwischen Stuttgart und Mannheim zum Einsatz. Sollte in einem der vielen Tunnel auf diesem Gleisabschnitt einer der Schnellzüge einen Unfall haben, würde der feuerrote Zug vom Rangierbahnhof in Stuttgart-Kornwestheim mit Einsatzkräften und Spezialgerät zur Unglücksstelle ausrücken.

Im Jahr 2012 geht die Jugendakademie in die vierte Runde.

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Letzter Aufruf für Flug NA 568 mit Neuhausen Airlines - Jugendakademie auf großer Fahrt

Auf einer Reise in ein fremdes Land passieren häufig unerwartete Dinge. Erst recht dann, wenn eine große THW-Jugendgruppe in einen entfernten Staat reist. Diese Erfahrung machten die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die seit Samstag, 16. April 2011, die Jugendakademie 2011 von THW-Jugend und THW-Bundesschule in Neuhausen besuchen. Eine Woche lang lernen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Seminaren und Workshops sowie bei der Reise in ein fiktives Land sich auf andere Kulturen einzustellen und sich selbst zu organisieren.

Zu Beginn machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gedanken, auf welche Situationen sie sich im Ausland einstellen müssen: Gibt es sauberes Trinkwasser? Wo können wir schlafen? Auf welchen Kulturkreis müssen wir uns einstellen? Nachdem die wichtigsten Fragen geklärt waren, brach das 40-köpfige Team mit gepackten Koffern zur ersten gemeinsamen "Auslandsreise" auf. Ihr Auftrag war es, in einem erdbebengefährdeten Land Kontakte zu knüpfen und die THW-Jugend sowie das THW vorzustellen.

Schon am Flughafen galt es erste Probleme zu meistern, denn auch in der Übung blieben die Jugendlichen nicht vor alltäglichen Problemen verschont, mit denen die THW-Einsatzkräfte in der Realität zu kämpfen haben. Im fiktiven Gastland wurde das Team schließlich auf einem Flughafen mit orientalischem Flair empfangen und musste sich den langwierigen Einreise-Formalitäten stellen. In der Fremden fand die Kommunikation nur noch auf Englisch oder mit Händen und Füßen statt. Für viele Team-Mitglieder eine neue Erfahrung. "Ich hätte nicht gedacht, dass es mit dem Englisch so gut klappen würden", schilderte später ein Teilnehmer seine Erfahrungen.

Nach der erfolgreichen Einreise wartete die nächste Aufgabe für das THW-Team. Zwar sorgte die Botschaft für Unterkunft und Verpflegung, jedoch waren die Zelte noch nicht aufgestellt und das Essen noch nicht zubereitet. Auch das Holz für das Lagerfeuer suchten sich die Jugendlichen selbst zusammen.

Am folgenden Morgen führte die "lokale" Zivilschutzeinheit auf einem Trümmergelände eine Ausbildung durch bei der den Gästen die Ortungsausstattung vorgestellt wurde. Dem Präsidenten der Zivilschutzbehörde - gespielt von Stephan Mayer, Präsident der THW-Bundesvereinigung - stellten die jungen Helferinnen und Helfer außerdem in einer Präsentation die Struktur und Arbeitsweisen von THW-Jugend und Bundesanstalt THW vor.

Die Seminare in den folgenden Tage greifen die Erfahrungen der Reise auf. In "Konflikt- und Stressmanagement", "Spielregeln spielen", "Erlebnispädagogik" und "Interkulturelle Kommunikation" vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die verschiedenen Aspekte.

Bei seinem Besuch bei der Jugendakademie betonte Präsident Mayer, wie wichtig im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit die Förderung der Jugendarbeit sei. Deshalb unterstützen THW-Bundesvereinigung und THW-Stiftung die Durchführung der Jugendakademie auch finanziell.

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