Alarm – die jungen Retter! Die THW-Jugend im KiKa

© SWR/Holger Kast

Die Ortsjugenden Hamburg, Freisen und Leonberg, die als Sieger aus dem Bundeswettkampf beim Bundesjugendlager 2016 hervorgegangen sind, sind die Stars einer neuen Doku-Challenge im KiKa: Sie treten gegen die Jugendteams der Rettungsverbände Bergwacht, DLRG und Feuerwehr an und kämpfen um den Titel „Bestes Jugendretter-Team Deutschlands“.

Ausstrahlung der vier fünfzigminütigen Folgen ist ab 7. Mai, Montag bis Donnerstag, jeweils um 20:10 Uhr im KiKA.

Hier könnt ihr euch die Trailer zu den vier Folgen ansehen und mehr über die Teams erfahren: https://www.kindernetz.de/alarm/-/id=477766/3oodou/index.html

Challenge von Jugendrettern

Die vier großen Rettungsverbände THW, Bergwacht, DLRG und Feuerwehr schickten aus ihren Jugendverbänden jeweils drei Teams mit drei Jugendlichen in die verbandsinternen Vorentscheide. Alle fachtypischen Aufgaben, denen sich diese Teams stellen mussten, wurden in enger Zusammenarbeit mit den Verbänden entwickelt und von erfahrenen Ausbildern fachlich bewertet. Die Folgen eins bis drei dokumentieren die Vorentscheide, die von „Tigerenten Club“-Moderator Johannes Zenglein begleitet wurden. Im großen Finale in Folge vier treffen die Siegerteams der einzelnen Verbände aufeinander.

 

Folge 1

Drei Teams der THW-Jugend aus Freisen, Hamburg und Leonberg stellen sich zwei besonders anspruchsvollen Aufgaben im THW-Asubildungszentrum in Neuhausen. Zunächst muss eine Übungspuppe mit Hebetechnik unter einer 2 Tonnen schweren Betonplatte und anschließend ein Dummy aus einem verschlossenen Keller per Seilwinde gerettet werden. Hierbei geht es nicht nur um Teamwork, gute Kommunikation und den sicheren Einsatz der Technik, sondern auch darum möglichst schnell zu sein. Wer qualifiziert sich für das große Finale?

Anschließend kämpfen im zweiten Teil der Sendung drei Teams der DLRG um wichtige erste Punkte. Und auch sie haben keine leichte Aufgabe, denn im Starnberger See muss ein Segler aus seinem gekenterten Boot gerettet und sicher an Land gebracht werden.  

Folge 2

Entscheidung bei den Teams der DLRG-Jugend aus Hamburg, Neuffen-Beuren und Rendsburg. Am Starnberger See stellen sie sich bei widrigen Wetterverhältnissen zwei kräftezehrenden Aufgaben.

Wer schafft nach einer Staffel mit drei  Rettungstechniken und einem Massenstartrennen die Qualifikation für das große Finale und trifft dort auf die Teams des THW, der Bergwacht und der Feuerwehr? Die Entscheidung fällt erst auf den letzten Metern.

Im zweiten Teil der Sendung stellen sich drei Teams der Jugendfeuerwehren aus Buchholz, Bruchköbel und Haverlah einer brandheißen Aufgabe in der Feuerwehrschule in Regensburg. Eine Übungspuppe muss aus dem dritten Stock eines brennenden Hauses gerettet und das Feuer gelöscht werden. Fast alle Teams haben dabei Probleme im Umgang mit dem Schlauch und bekommen dafür Punktabzüge bei der Bewertung.

Folge 3

Entscheidung bei den Jugendfeuerwehren:  Eine Übungspuppe muss aus einem brennenden Auto gerettet werden. Bei der Bewertung geht es nicht nur um den richtigen Einsatz der Technik, sondern auch um gute Kommunikation, den Selbstschutz, den Umgang mit der Übungspuppe und natürlich auch um die benötigte Zeit. Welches Team qualifiziert sich mit der höchsten Gesamtpunktzahl für das große Finale?

Die Teams der Bergwachten aus Unterammergau, Bad Tölz und Rottach-Egern müssen sich in schwierigem Gelände beweisen.  Aus einem unwegsamen Waldstück muss ein verletzter Waldarbeiter möglichst schonend, aber trotzdem schnell mit einer Gebirgstrage gerettet werden. In der zweiten Aufgabe an einem steilen Hang muss ein erschöpfter Wanderer sicher abgeseilt werden. Die jungen Bergretter müssen dabei selbst entscheiden, welches Equipment sie dabei einsetzen. Ein spannender Wettkampf, denn nur ein Team kann sich am Ende das Ticket für das große Finale sichern.

Folge 4

Das große Finale. Vier Teams von THW, DLRG, Jugendfeuerwehr und Bergwacht treten in vier ganz unterschiedlichen Aufgaben gegeneinander. Das weltweit einzigartige Ausbildungszentrum der Bergwacht in Bad Tölz bietet dabei ideale Voraussetzungen, um vielfältige und  realistische Einsatzszenarien zu simulieren.

Im Wasser, in einer engen Höhle, auf einem Geschicklichkeitsparcours  und im Einsatz mit einem Hubschrauber müssen alle Teams beweisen, dass sie auch außerhalb ihres Fachgebiets in schwierigen Rettungseinsätzen schnell und professionell agieren können. Dabei bewerten die Schiedsrichter den richtigen Einsatz der Technik, das Teamwork und die Kommunikation der Teams untereinander.

Am Ende trennen die vier Teams nur hauchdünne Punktabstände im Kampf um den goldenen Pokal und den Titel „Bestes Jugend-Retterteam Deutschlands“.