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Tagesberichte der Jugendakademie 2010
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Tagesbericht vom 09.04.2010
Jugendakademie geht 2011 in die nächste Runde
Von der ersten Idee bis zur Präsentation am Freitagabend hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
Jugendakademie 2010 in Neuhausen nicht einmal zweieinhalb Tage Zeit. Den kurzen Zeitraum nutzten die
Jugendlichen und jungen Erwachsenen aber, um einen unterhaltsamen Abschlussabend auf die Beine zu stellen.
In einem humorvollen Sketch stellten sie dem stellvertretenden Bürgermeister von Neuhausen, Rolf Haas, und
Gästen aus dem Ehren- und Hauptamt des THW vor, was sie während der JA! 2010 für die Arbeit in ihren
Jugendgruppen gelernt hatten.
Mit einem kurzen Film und mit Hilfe von Fotos gaben die Jugendlichen
einen Einblick in die Arbeit in den Seminaren und Workshops. Unter dem Motto „JA meets BJL“ werden
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Programm auch im Sommer beim Bundesjugendlager (BJL) der
THW-Jugend in Wolfsburg präsentieren und dort die Jugendakademie vorstellen. Nach der Siegerehrung
für die Stadtrallye in der Stuttgarter Innenstadt und der Übergabe der Teilnahme-Zertifikate feierten
sie gemeinsam bis in den späten Abend.

Seilbahn-Bau
Bereits am Mittwoch hatte das Seminar Ausbildungslehre mit einem theoretischen Teil begonnen, am Freitag setzten
die Jugendlichen nun das dabei erworbene Wissen bei einer praktischen Übung um. Dazu errichteten sie in Teamarbeit
auf dem Übungsgelände der THW-Bundesschule eine Seilbahn aus dem zweiten Stockwerk eines Gebäudes. In Kleingruppen
erklärten sie sich gegenseitig die Funktionsweisen der eingesetzten Geräte und die notwendigen
Sicherheitsvorschriften. Mit einer abschließenden Reflektionsphase stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
eigenständig ihren Lernerfolg fest.
Blindes Vertrauen
Teamgeist zu entwickeln und zu fördern klingt einfach. Wie man so etwas in der Jugendarbeit durchführen kann,
wurde im Seminar Erlebnispädagogik nicht nur theoretisch vermittelt. In praktischen Übungen, bei denen sich
einer auf den anderen blind verlassen musste, und mit Aufgaben, die eine einzelne Person alleine gar nicht
bewerkstelligen konnte, machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder eine Erfahrung: in einer
Gemeinschaft lassen sich Ziele einfacher erreichen.
3. Jugendakademie im Jahr 2011
Für die nächste Jugendakademie im Jahr 2011 steht der Termin bereits fest: In der Woche vor Ostern wird vom
16. bis 22. April 2011 zum dritten Mal von THW-Jugend e.V. und THW-Bundesschule ein abwechslungsreiches Programm
angeboten.

Bericht vom 09.04.2010 als PDF
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Tagesbericht vom 08.04.2010
THW-Jugend auf Entdeckungstour in Stuttgart
Auf Exkursion in die nahe Landeshauptstadt ging es am Donnerstag gleich nach dem Frühstück. Aufgeteilt
in einzelne Teams machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Jugendakademie 2010 eigenständig
auf in die Stuttgarter Innenstadt, um markante Wegpunkte und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Dabei
lösten sie viele knifflige Fragen aus „Dem Stadtspiel mit Herz“. Ganz alleine ließen sich diese Fragen
nicht immer beantworten. Eine besondere Herausforderung bestand darin, eine Passantin oder einen Passanten
zu finden, der ein Teammitglied auf Händen über die Straße trägt.
Der Heimatdialekt im Stuttgarter Raum kann schon mal verwirrend sein,
denn eine weitere Aufgabe war es, schwäbische Begriffe ins Hochdeutsche zu übersetzen. Vielfältige
Hilfe fanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der netten Stuttgarter Bevölkerung, welche diese
mit Freude unterstützten. Neben dem Beantworten von Fragen war auch die künstlerische Seite im Team
gefragt. Die Sehenswürdigkeiten der baden-württembergischen Hauptstadt sollten gezeichnet werden.
Die Ergebnisse zeigten, dass das eine oder andere künstlerische Talent unter den Teammitgliedern
schlummert.

Nach der zweistündigen Stadtrallye entspannten die Jugendlichen erst
einmal gemeinsam im Schlossgarten. Danach erkundeten sie auf eigene Faust die Innenstadt und nutzen
die restliche Zeit zur Einkaufstour auf der Königstraße. Damit aber noch nicht genug, denn der Tag
war noch lang. Zurück an der THW-Bundesschule in Neuhausen ging es weiter mit einem Volleyballspiel.
Da eine Entdeckungstour und Sport wahnsinnig hungrig machen, klang der Abend mit einem gemeinsamen
Grillen aus. Fazit am Lagerfeuer: Rundherum war es ein schöner Tag!

Bericht vom 08.04.2010 als PDF
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Tagesbericht vom 07.04.2010
Von Einsatzfahrzeugen mit 1000 PS und millimetergenauer Maßarbeit
Heute ging es bei der Jugendakademie 2010 in Neuhausen mit voller Kraft ans Eingemachte. Es standen den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterschiedliche Themen zur freien Auswahl, angefangen von Projektmanagement
über Bauworkshop bis hin zur Ausbildungslehre und einem spannenden Ausflug zu Fahrzeugen mit 1000 PS und 52
Tonnen Gewicht.
Mit viel Interesse wurde bei der JA!2010 von THW-Jugend e.V. und THW-
Bundesschule im Seminar „Projektmanagement“ gearbeitet. Wichtige Punkte, wie Strukturplan,
Aufgabenverteilung und Strategie, die nicht vergessen werden dürfen, hat das Projektteam
selbstständig erarbeitet. Das große Ziel der Gruppe ist, auf dem Bundesjugendlager 2010 in
Wolfsburg am dortigen Abschlussabend die Jugendakademie vorzustellen und ihre geleistete Arbeit
zu präsentieren. Die Generalprobe hierfür wird der Abschlussabend der JA!2010 am Freitag sein.

Bauliche Geschicke und technische Herausforderungen gab es im Bauworkshop
zu meistern. Es galt, eine Ratsche aus Holz zu bauen. Das hört sich erst einmal einfach an. Es kommt
aber auf jeden Millimeter an, denn wenn die Maße nicht stimmen, besteht eine Ratsche ihren
Funktionstest nicht.
Technik sicher zu beherrschen ist die Voraussetzung, um seine Kenntnisse
an andere weitergeben zu können. Aber auch die Frage „Wie gebe ich mein Wissen am besten weiter?“
ist ein wichtiger Punkt in der Vermittlung und dieses wurde in der Ausbildungslehre vertieft.

Spannend ging es bei der Flughafen-Feuerwehr in Stuttgart zu. Neben viel
Technik erfuhren alle etwas über die Aufgabenbereiche der Feuerwehr an einem Airport, aber auch welche
Voraussetzung Flughafen-Feuerwehrleute mitbringen müssen. Das Einsatzfahrzeug mit 1000 PS reizte
viele, einmal eine Runde auf dem Flughafengelände zu drehen, was aber nicht machbar war, weil die
Sicherheit der Flugzeuge Vorrang hat. Erlebnisreich war zum Abschluss der Führung der Zufall, dass
ein Funkspruch über den Tower kam: „Alarm! Flugzeug mit defekter Funkelektronik im Anflug,
Bereitschaft herstellen!“ Da haben wir miterleben können wie schnell es im Ernstfall gehen muss,
wenn die Einsatzfahrzeuge innerhalb von zwei Minuten die Start- und Landebahn erreichen müssen.
Selber „Ja!“ sagen und andere Mitmenschen davon zu begeistern, ist ein Motto was am heutigen Tage
entstanden ist.
Bericht vom 07.04.2010 als PDF
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Tagesbericht vom 06.04.2010
Zusammen mit dem THW-Präsidenten auf Erlebnistour
37 junge THW-Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland haben sich am Dienstag zur Jugendakademie in Neuhausen,
der Ja! 2010, eingefunden. Zum zweiten Mal führen THW-Jugend e.V. und THW-Bundesschule Neuhausen diese
Veranstaltung gemeinsam durch. Bis Samstag erleben die Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren in der
Nähe von Stuttgart ein abwechslungsreiches Programm mit Seminaren, Workshops und Exkursionen.
Der erste Höhepunkt der Jugendakademie war das Lagerfeuer am Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit begann
gemeinsam mit THW-Präsident Albrecht Broemme und Harald Müller, dem Leiter der THW-Bundesschule, eine
abenteuerliche Wissensjagd über Wiesen und durch Wälder. Versteckte Hinweise und knifflige Fragen führten die
Jugendlichen nach einer Stunde ans Ziel im Neuhauser Tal.

Zuvor eröffneten der parlamentarische Staatssekretär
Hans-Joachim Fuchtel, Bundesjugendleiter Michael Becker, THW-Präsident Albrecht Broemme und Hausherr
Harald Müller die Ja! 2010. Für die folgenden fünf Tage wünschten sie den Jugendlichen viele interessante
und bleibende Erlebnisse.

In praktischen Übungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst
Ausbildungen vorzubereiten und durchzuführen, Projekte zu managen, sicherheitsbewusst zu denken und
zu handeln, Teamgeist zu leben und Strategien für die Jugendarbeit zu entwickeln. Die Erfahrungen die
sie dabei machen sollen die Jugendlichen mit in ihre regionale Jugendgruppe nehmen und dort diese neuen
Ideen in der Praxis anwenden.
Bericht vom 06.04.2010 als PDF
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