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Tagesberichte der Jugendakademie 2011
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Besuch aus Berlin zum Abschluss der Jugendakademie 2011
Mit vielen Gästen feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Gründonnerstag den Abschluss der dritten Jugendakademie von
THW-Bundesschule und THW-Jugend. In mehreren kurzen Präsentationen gaben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von
15 bis 21 Jahren einen Einblick in das, was sie in sieben Tagen in der THW-Bundesschule in Neuhausen erlebten. Begonnen hatte
die Woche mit einer Übung, bei der eine Auslandsreise simuliert wurde. In den folgenden Tagen wurden die Erfahrungen aus der
„Reise“ in Seminaren vertieft. Eine Nachtwanderung, der Besuch beim Tunnelrettungszug in Stuttgart und Workshops rundeten das
Programm der Jugendakademie 2011 ab.
Neben Bundesjugendleiter Michael Becker und THW-Vizepräsident Rainer Schwierczinski nahm
auch Norbert Seitz, im Bundesministerium des Innern in Berlin für das THW zuständiger Abteilungsleiter, an der
Abschlussveranstaltung der Jugendakademie teil. Seitz lobte die Jugendlichen für ihren ehrenamtlichen Einsatz im
THW und in der THW-Jugend. Im persönlichen Gespräch erzählten die Jugendlichen dem Abteilungsleiter von ihren Gründen,
sich in der Jugendarbeit im Bevölkerungsschutz zu engagieren.

Im Laufe der Lehrgangswoche vertieften die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Seminaren „Konflikt- und Stressmanagement“,
„Spielregeln spielen“, „Erlebnispädagogik“ und „Interkulturelle Kommunikation“ die Erfahrungen, die sie bei der zweitägigen
„Reise“ zu Beginn der Jugendakademie gemacht hatten. In vielen praktischen Übungen und in verschiedenen Gruppenarbeiten
setzten sie sich intensiv mit den Themen auseinander.
An den Nachmittagen hatten die Jugendlichen die Auswahl zwischen verschiedenen Workshops. Eine Gruppe erkundete Neuhausen und
Umgebung beim Geocaching - das ist eine moderne Art der Schatzsuche mit GPS-Geräten. Unterdessen errichtete eine andere Gruppe
aus Bauteilen des Einsatzgerüstsystems (EGS) eine Brücke, Dreiböcke und Wandabstützungen. Am Mittwoch stand die Besichtigung
eines Tunnelrettungszuges auf dem Programm. Der Zug kommt bei Unglücken auf der ICE-Strecke zwischen Stuttgart und Mannheim
zum Einsatz. Sollte in einem der vielen Tunnel auf diesem Gleisabschnitt einer der Schnellzüge einen Unfall haben, würde der
feuerrote Zug vom Rangierbahnhof in Stuttgart-Kornwestheim mit Einsatzkräften und Spezialgerät zur Unglücksstelle ausrücken.
Im Jahr 2012 geht die Jugendakademie in die vierte Runde.


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Letzter Aufruf für Flug NA 568 mit Neuhausen Airlines – Jugendakademie auf großer Fahrt
Auf einer Reise in ein fremdes Land passieren häufig unerwartete Dinge. Erst recht dann, wenn eine große THW-Jugendgruppe in
einen entfernten Staat reist. Diese Erfahrung machten die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die seit Samstag die Jugendakademie
2011 von THW-Jugend und THW-Bundesschule in Neuhausen besuchen. Eine Woche lang lernen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in
Seminaren und Workshops sowie bei der Reise in ein fiktives Land sich auf andere Kulturen einzustellen und sich selbst zu organisieren.
Zu Beginn machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gedanken, auf welche Situationen sie
sich im Ausland einstellen müssen: Gibt es sauberes Trinkwasser? Wo können wir schlafen? Auf welchen Kulturkreis müssen wir
uns einstellen? Nachdem die wichtigsten Fragen geklärt waren, brach das 40-köpfige Team mit gepackten Koffern zur ersten
gemeinsamen „Auslandsreise“ auf. Ihr Auftrag war es, in einem erdbebengefährdeten Land Kontakte zu knüpfen und die THW-Jugend
sowie das THW vorzustellen.

Schon am Flughafen galt es erste Probleme zu meistern, denn auch in der Übung blieben die Jugendlichen nicht vor alltäglichen Problemen
verschont, mit denen die THW-Einsatzkräfte in der Realität zu kämpfen haben. Im fiktiven Gastland wurde das Team schließlich auf einem
Flughafen mit orientalischem Flair empfangen und musste sich den langwierigen Einreise-Formalitäten stellen. In der Fremden fand die
Kommunikation nur noch auf Englisch oder mit Händen und Füßen statt. Für viele Team-Mitglieder eine neue Erfahrung. „Ich hätte nicht
gedacht, dass es mit dem Englisch so gut klappen würden“, schilderte später ein Teilnehmer seine Erfahrungen.
Nach der erfolgreichen Einreise wartete die nächste Aufgabe für das THW-Team. Zwar sorgte die Botschaft für Unterkunft und Verpflegung,
jedoch waren die Zelte noch nicht aufgestellt und das Essen noch nicht zubereitet. Auch das Holz für das Lagerfeuer suchten sich die
Jugendlichen selbst zusammen.
Am folgenden Morgen führte die „lokale“ Zivilschutzeinheit auf einem Trümmergelände eine Ausbildung durch bei der den Gästen
die Ortungsausstattung vorgestellt wurde. Dem Präsidenten der Zivilschutzbehörde – gespielt von Stephan Mayer, Präsident der
THW-Bundesvereinigung - stellten die jungen Helferinnen und Helfer außerdem in einer Präsentation die Struktur und Arbeitsweisen
von THW-Jugend und Bundesanstalt THW vor.
Die Seminare in den folgenden Tage greifen die Erfahrungen der Reise auf. In „Konflikt- und Stressmanagement“, „Spielregeln spielen“,
„Erlebnispädagogik“ und „Interkulturelle Kommunikation“ vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die verschiedenen Aspekte.
Bei seinem Besuch bei der Jugendakademie betonte Präsident Mayer, wie wichtig im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit die
Förderung der Jugendarbeit sei. Deshalb unterstützen THW-Bundesvereinigung und THW-Stiftung die Durchführung der Jugendakademie auch finanziell.



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