Hoya 2004


Ausländische Jugendliche trainieren Erdbebenrettung

Hoya. Die Jugendförderung ist eine der Kernkompetenzen des THW. Bei Übungen und Veranstaltung werden die Jugendlichen zu den Bevölkerungsschützern von morgen ausgebildet. Auch international ist das THW in der Jugendförderung aktiv. Bereits zum zweiten Mal hat die THW-Bundesschule Hoya zusammen mit dem Lionsclub-District 111 Niedersachsen-Bremen zwölf ausländische Jugendliche eingeladen, um die Rettung von Verschütteten nach einem Erdbeben zu trainieren.

Aus Rumänien, Peru, Moldawien, Türkei, Ungarn und Hongkong sind die Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren für die vergangenen zwei Wochen nach Deutschland angereist. Auf dem Gelände der Bundesschule in Hoya trainieren die jungen Menschen aus den erdbebengefährdeten Gebieten unter anderem die Erstversorgung von Verschütteten sowie die Grundlagen der Bergung und Absicherung. Mit einfachen Mitteln lernen die Jugendlichen Selbsthilfe und Hilfe für Mitmenschen bei einem Erdbeben.